Vokabeln lernen


Um Vokabeln zu lernen gibt es verschiedene Wege. Die wohl beste ist einfach viel zu lesen, lesen, lesen und unbekannte Worte in einen einsprachigen Dictionary nachzulesen. Das ist meiner Meinung nach der frustierenste Weg. Manchmal brauche ich dann für ein Paar Seiten sehr lange. Die Gefahr besteht dann keine Lust mehr zu haben.

Der nächste Weg nennt sich WordInContext. Also Worte im Zusammenhang mit dem Text zu erschließen. Das ist meist mein Weg. Ich lese über unbekannte Worte hinweg und erahne um was es geht. Ich glaube, dass aber damit nicht die wahre Lösung im Vokabeln erlernen liegt. Zu diesem Thema gibt es spezielle Vokabelbücher. Zuerst ist ein Thematisch zusammenhängender Satz vorhanden und neben dran die Vokabeln.

MindMaps: Die wohl umstrittenste Art Vokabeln zu lernen. Eigentlich ist das Ähnlich wie oben genannt. Man malt sich ersteinmal in der Mitte ein Schlagwort z.B. house. Dann geht man von diesem Wort weg und macht eine Verzweigung. Was fällt nun einem ein. Zu house fällt mir ein street, garden, furniture…. Von diesen Worten geht man wieder weg. Bei street kommt dann car, crossroad, vehicle usw. usw. Dazu gibt es auch kostenlose Programme zum erstellen. Ich mag die Version nicht besonders. (Das ist meine Meinung)

Damals in der Realschule hatte ich ein Vokabelheft. Ihr wisst schon. Eine Seite hat in der Mitte eine Linie. Links steht das Englische Wort, Rechts das Deutsche. Man trägt das Heft bei sich und liest immer wieder die Vokabeln, die man gerade hineingeschrieben hat. Und wo kommen die Vokabeln her? Damals in der Realschule haben wir die Kapitel gelesen und im Anhang waren die neuen Worte die man sich reingeschrieben hat. Im Telekollegbuch ist es nicht anders. Am ende der Kapitel stehen die neuen Worte die man unbedingt können muss. Aber es sollten dann auch noch die Worte dazu kommen, welche man nicht kann aber im Kapitel vor kamen. Das Vokabelheft hat den Nachteil, dass die Reihenfolge auch gelernt wird. Irgendwann weis man was für eine nächste Vokabel kommt und der Lerneffekt geht in die falsche Richtung. Ich habe gestern neue Vokabelheftmodelle gesehen. Dazu später.

Hier kommt das nächste Prinzip. Karteikarten/Kasten. Jede Vokabel wird auf eine Karte geschrieben. Kennt man das Wort schon, dann wird es auf einen neuen Stapel gelegt. Die noch nicht bekannten werden täglich Wiederholt bis man es kann und auf den nächsten Stapel gelegt. Der erste Stapel (neue) wird täglich Wiederholt, der zweit am besten alle zwei Tage. Aus dem zweiten wird ein dritter Stapel, diesen jeden dritten Tag usw. Wenn man eine Vokabel doch nicht kann z.B. aus dem dritten Stapel geht es wieder in den ersten bis es durchläuft. Die zeitlichen Abstände von den Kästen werden immer wieder unterschiedlich gemeldet. Der eine sagt, eine Woche für den dritten Kasten, der nächste drei Tage usw. Macht es wie Ihr Lust habt. Je öfter desto besser. Das Karteikastenprinzip soll die beste Methode sein.

Jetzt komme ich kurz noch mal zum Vokabelheft was ich neulich gesehen habe. Am Rand sind neun kleine Kästchen gewesen. Wenn man eine Vokabel kann macht man einen hacken hin. Dann lernt mann nur noch die ohne Haken. Danach die mit einem Haken. Kann man diese wird ein zweiter Haken hingemacht usw. Also wie Karteikasten. Nachteil: Wie wird der Haken weggemacht? Naja wegradieren wenn es mit Bleistift gemacht wurde. Dreimal rubbeln an der gleichen Stelle und das Blatt ist auch durch

Ich mische alles. Wenn ich Zeit habe arbeite ich mir unbekannte Worte mit dem Dictionary raus, vergleiche es im Übersetzungsbuch und schreibe es dann in ein Vokabelheft und lerne die neuesten. Dann trage ich es in ein Lernprogramm ein, das nach dem Karteikastenprinzip geht. Hier nutze ich das vom Telekolleg. Ein altes Programm aber mir hat es am besten gefallen.

Auf den Seiten vom Telekolleg http://www.br-online.de/wissen-bildung/telekolleg/lernen/ könnt Ihr noch weiter gute Hinweise nachlesen.

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