Telekolleg-Newsletter vom 2009-09-11


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Lesen, Zappen, Surfen: Das Thema des 3. Trimesters in Deutsch

Im Vorwort zum Buch „Lesen, Zappen, Surfen“ heißt es: „Jedes Medium hat seine Stärken und Schwächen“: Dies könnte der „Wahlspruch“ für das 3. Trimester sein, denn ein Medienprofi werden, das könnt das Ziel der Arbeit mit den Lektionen sein

Ein bekannter Buchtitel heißt:
„Wie informiert ist die informierte Gesellschaft?“ In dieser Formulierung liegt wohl die ganze Prisanz des Informiert-Seins in der heutigen Gesellschaft.
Man kann zu allem etwas sagen, kann überall mitreden, ja man fühlt sich geradezu dazu berufen, sich zu äußern, denn man ist ja allumfassend informiert.
Diese Thematik ist durchgängiges Thema der TK – Lektionen
Lesen, Zappen, Surfen, der Mensch und seine Medien
.
Hier geht es aber z.B. um die Meinungsbildung: Wie? Wo? Warum?

Meinungsbildung ist so ein Stichwort:
Haben Sie sich schon einmal überlegt,
Wie Sie sich ihre Meinung zu verschiedenen Themen bilden?
Wo Sie sich Informationen beschaffen?
Warum Sie sich überhaupt eine Meinung bilden?
Teilweise ist die Antwort sicher einfach, was ist nämlich der Mensch ohne Meinung? Geben Sie sich Ihre eigene persönliche Antwort.
Aber wie viel Information braucht der Mensch und wie sicher ist er sich der Richtigkeit, Sachlichkeit und Notwendigkeit von Informationen.
Und wo wendet man sich hin? Was nimmt man zur Hand?
„DIE ZEITUNG“, oder andere, das Buch, das Lexikon, das Internet?

Ein weiterer Aspekt: Informationsbeschaffung: Zu welchem Zweck?

Hier ist es jetzt wichtig, sich zu überlegen, welche Informationen nimmt man einfach täglich so en passent, d.h. unbewusst, im Vorübergehen, absichtlich und unabsichtlich, mit.
D.H. aber auch, was speichert unser Gehirn und wie rufen wir
Fakten und Zusammenhänge ab?
Dabei stellt sich die Frage, lese ich z.B. die Zeitung unter
politischem Interesse, oder unter Börsenaktivität, oder einfach unter dem Aspekt, was in der Welt so geschieht, die drohende Kriegserklärung der USA an den Iran, das Hochwasser in Deutschland und vor allem in Osteuropa, der Karikaturenstreit, die Fußball WM ....

Neben diesen Aktivitäten ist für manchen die bewusste und zielgerichtete Informationssuche von großer Wichtigkeit, sei es für die Vorbereitung eines Vortrages, sei es im Studium ....Und gerade hier haben wir es ja zum einen mit einem neuen Medium, dem Internet, zu tun und vor allem ganz wichtig hier, mit dem Bewusstsein für den Wahrheitsgehalt der Information und der Seriosität der Quelle.
Um ein bisschen Ordnung in diese Fragen zu bekommen, haben es sich die Autoren zur Aufgabe gemacht, die Medien in ihren historischen Kontext zu stellen,
die Medien zu kategorisieren und charakterisieren und dem Menschen, dem Nutzer dieser Medien, zu helfen, sich einerseits zurechtzufinden und andererseits sich ihrer zu bedienen,
sich aber auch bewusst zu machen, welcher Manipulation der Mensch unterliegen kann und
unterliegt.
Ich möchte Sie an dieser Stelle auf ein Buch aufmerksam machen, das den Titel trägt:
„Bildung, alles, was man wissen muss.“

Der Verfasser: Dietrich Schwanitz, das Buch erschienen im Eichborn Verlag
Dort habe ich gelesen, „Die Robinsonade ist die Vorgeschichte der Utopie: Nicht weit
vom Ufer Utopias liegt das Wrack des gescheiterten Schiffes, aber Robinson hat sich an Land gerettet, und seine Fähigkeit zu lernen, hat überlebt. Gesunken ist die Fracht des Wissens, aber sein Können ist regenerierbar.“ Zitiert nach Gustav Württemberger
Ich glaube, dass in diesem Ausspruch viel Weisheit liegt, die wir auf das TK anwenden können. Vereinzelt kann Wissen versinken, aber es ist auch immer wieder abrufbar, es ist nicht nur verloren, und was mir vor allem wichtig erscheint ist, dass Sie die Fähigkeit zu lernen immer weiter erlernen und ausbauen.
So kann man am Ende dieser Lektionen festhalten:
Wenn wir nicht das Wesentliche vom weniger Wichtigen unterscheiden, verlieren wir die Maßstäbe.
Und jetzt viel Erfolg auf ihrem Weg zum Medienprofi!

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Rheinland-Pfalz wird neben der Beschäftigung mit dem Medienthema die Auseinandersetzung mit dem Buch „Der Vorleser“ von Bernhard Schlinck stehen.
Im nächsten newsletter mehr zu diesem Thema, soviel vielleicht vorweg: Überlegen Sie für Ihren persönlichen Einstieg in die Lektüre folgendes:
Welche Themen werden von B. Schlinck bearbeitet?
Welchen Erst-Eindruck habe ich von dem Roman?
Mit weclhen Aspekten wollte ich mich auseinandersetzen?
Auch hierzu wünsche ich Ihnen viel Erfolg!
B.Booz

28.08.09
 
Quick-Lerncheck Englisch   
 
Dear Telekolleg students,
We’ve just arrived back from a wonderful holiday in Ireland. Although I am ‘getting on in years’, as the English say, I am sad to say that this was my first time on the ‘Green Island’, as the Irish call their country because of the beautiful green colours of its landscapes. Dublin, the capital of Ireland, is certainly worth a visit and the other towns like Cork, Galloway and Limerick also have lots to offer. I’m sure you have heard of the last town – some people believe that the so-called limericks were first invented there. A limerick has a fixed rhyming pattern and usually a fixed number of syllables. Take the classic example and you’ll see:

There was a young lady from Riga,
Who smiled as she rode on a tiger.
They returned from the ride
With the lady inside
And the smile on the face of the tiger.

I’m not sure whether the Irish really invented the limerick, but they certainly have contributed a large number to the enormous collection of limericks, world-wide. The following is a tragic warning of what can happen if you grow a long beard:

An Irishman with a long beard,
Said “It’s just as I feared –
Two cocks and a hen,
Four ducks and a wren,*
Have all built nests in my beard!”
* Zaunkönig

As you can see from the two examples above, you should not expect to read either profound or even intelligent thoughts in a limerick! You can even find good examples in German:

Ein Limerickdichter aus Aachen,
nicht ahnend, was Limericks versprachen,
der trieb es zu bunt,

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