Telekolleg-Newsletter vom 2008-12-19
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Allgemeine Informationen
Quick Lerncheck Deutsch
Die Lektionen 5 bis 8 im Telekolleg Deutsch beschäftigen sich mit dem umfassenden Thema: Journalismus. Ein weites Feld, denn wo ist Anfang, wo ist Ende dieser Thematik?
Lässt sich das wirklich so einfach in 5 Lektionen darstellen?
Kann man journalistische Darstellungsformen leicht kategorisieren?
Steht Objektivität klar neben Subjektivität?
Wo bleibt die Wahrheit des Wortes, die Wahrheit der Bilder?
Manipuliert die Werbung nur oder überzeugt nur das Wort?
Welchem Auftrag folgen Journalisten und Journalistinnen, Reporter und Reporterinnen?
Was bewegt die Fotografen?
Wenn das Begleitmaterial und die Sendungen versuchen Ordnung in diese Thematik zu bringen, Kategorien zu entwickeln und Denkansätze zu formulieren, so möchte ich wieder ein wenig „Unordnung“ in die Zusammenhänge bringen. Nicht, um Sie zu verwirren, sondern um Sie zu ermuntern noch einmal über das Gelesene und Gesehene zu reflektieren.
Wie informiert ist die informierte Gesellschaft? So fragt ein bekannter Buchtitel und zeigt die Problematik des Informiert - bzw. Nicht – Informiert – Seins. Auf Grund der Flut von Informationen glauben wir informiert zu sein und wiegen uns in Sicherheit. Aber wie viel Informationswert haben die Informationen? Wie überprüfen wir Authentizität?
Gerade die momentane Berichterstattung zeigt uns die Grenzen des Journalismus.
Ertappen Sie sich dabei, dass Sie „abschalten“, einfach nicht mehr hören und sehen wollen, was in der Welt passiert, weil die Ereignisse sich überschlagen, die Bilder so grauenvoll sind?
Weil das Negative die Welt regiert und das Positive nicht berichtet wird oder es dieses nicht mehr gibt? Weil wir nicht wissen, wie die Bilder zur Manipulation benutzt werden können; denken Sie dabei nur, was Sie unter dem Stichwort Bildbearbeitung an Ihrem PC alles machen können.
In Ihrem Begeleitmaterial ist die Rede von der journalistischen Ethik.
Ich ermuntere Sie, sich einmal sich mit dem Begriff Ethik auseinanderzusetzen.
Woher kommt er?
Wie bildet sich eine ethische Grundlage des Lebens, des Journalismus? Woher nehmen wir Menschen ethische Grundsätze? Woraus bilden sich diese? Wie korrelieren diese?
Und so lesen und hören wir Nachrichten, Kommentare und Reportagen und können uns daraufhin eine Meinung bilden und uns mit anderen darüber austauschen und Ansichten vergleichen, revidieren und auf einander ausrichten. Wie bewusst sind uns diese Vorgänge?
Mit diesem newsletter möchte ich meinen Auftrag ernst nehmen, den B. Brecht und Max von Grün in zwei Gedichten so facettenreich beschrieben haben:
Fragen eines lesenden Arbeiters und Fragen und Antworten
Lässt B. Brecht den Arbeiter nur fragen, wer baute (z.B.) das siebentorige Theben so lässt M.v.d. Grün den Schüler antworten, er habe davon in acht Jahren Volksschule nichts gehört und auch nicht fragen gelernt. Vielleicht können Sie diese Gedichte einmal nachlesen. Sollten Sie Interesse haben, kann ich diese auch ins Forum stellen oder hier anbieten.
So ist es mir ein großes Anliegen, dass Sie während des Telekollegs lernen, Fragen zu stellen, vor allem aber die richtigen Fragen und auch nicht nachlassen zu fragen und zu hinterfragen.
Doch beenden möchte ich diesen newsletter im Gedenken an Wilhelm Busch, der davon überzeugt war, dass das Leben auch seine heiteren Seiten hat und hierzu bietet sich eine journalistische Form, nämlich die Glosse an.
Gefunden in: Die Rheinpfalz, 11.März 2003
GLOSSE
GEOMETRIE
Die sphärische Geometrie des Knödels unterliegt immer wieder Betrachtungen hinsichtlich der Ak¬kuratesse ihrer Beschaffenheit, so¬bald die Speise auf den Tisch kommt. Das kugelförmige kulinari¬sche Produkt unterteilt sich be¬kanntlich in verschiedene landsmannschaftlichte Versionen, zum Beispiel Königsberger Klopse oder Pälzer Flääschknepp (Pfälzer Fleischklöße). Aber eines sollte der Knödel sein: rund.
Nun hat zwar die Form auf den Geschmack keinerlei direkten Ein¬fluss. Sie ist allein von der Kunst des Kochs oder der Köchin abhän¬gig. Dennoch lässt sich, wenn die Form nicht stimmt, eine gewisse äs¬thetische Beeinträchtigung beim Mittagsmahl nicht leugnen, wes¬halb zunehmend Überlegungen Raum gewinnen, in der Knödel-Geo¬metrie bald zur würfelförmigen Produktion überzugehen. (hd)
18.12.08
Quick Lerncheck Sozialkunde
Hilfen für die Bearbeitung von Arbeitsbogen 4-7
Bevor Sie weiter lesen, entscheiden Sie bitte zuerst, ob Sie Ihren Arbeitsbogen erst ohne Hilfe bearbeiten wollen, und die Ihre Vorgehensweise vergleichen wollen, oder ob Sie gemäß den Hilfen vorgehen wollen.
An diesem Arbeitsbogen möchte ich das Stellen von Schlüsselfragen üben:
a) Welches Problem spricht der Verfasser an?
b) Was will ich zitieren?
c) Worauf muss ich bei der Begriffserklärung eingehen?
z.B.:
Ad a) Das Programm der Kommerziellen ist die „zynische Zerstörungsarbeit an den
Grundlagen eines halbwegs solidarischen Zusammenlebens“
Daran anschließend eine Erläuterung, was Walter Jens mit diesen Worten anspricht
Ad b) „Zynismus... Exhibitionismus… Inhumanität…“
Ad c) Übernahme der Definition aus dem Buch (S. 45) oder besser Darstellung mit eigenen
Worten,
d) Umfang der Darstellung der Aufgaben der Medien sowie der verfassungsrechtlichen
Grundlagen?
z.B.:
Ad d) Darstellung von Unterhaltungs-, Bildungs-, Kommentierungs- und
Informationsaspekts der Medien in der Demokratie.
Verfassungsrechtliche Grundlagen innerhalb der Gesetze und Grundrecht zur
Meinungsfreiheit…..
e) Welche Probleme und Konzepte gibt es durch den Wandel der Arbeitsgesellschaft?
z.B.:
Ad e) Stichwortsammlung zum Wandel der Arbeitsgesellschaft:
• Wandel der Familie
• Pluralisierung der Lebensformen
• Demographischer Wandel
• Lebensbaum Deutschland…..
Dazu die Konzepte auf S.69f diskutieren und das Zitat von Walter Link auf S. 70 beachten
Diese Ausführungen können nur Anregungen geben und Sie müssen entscheiden, inwieweit Sie diese in die Darstellung umsetzen.
B.Booz
18.12.08
Quick-Lerncheck Mathematik
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