Telekolleg-Newsletter vom 2008-12-08

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Statt eines Quick Lernchecks ein paar Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeitzeit

Der Einstieg in die Arbeit im Telekolleg war sicher zu Beginn nicht so ganz einfach, aber wir hoffen, dass Sie sich in das Lernen jetzt „eingewöhnt“ haben und von den Mühen des Telekollegs nun im wahrsten Sinne des Wortes jetzt einmal ruhen sollen und auch dürfen.
Ein Angebot zur Einstimmung soll dieser newsletter sein, so wie es im Gedicht heißt „…die Menschen sollen nun von der Last des Lebens einmal ruhn…“ Vielleicht nehmen Sie durch den newsletter angeregt einmal eher einen Gedichtband zur Hand und lassen sich ein wenig in den vorweihnachtlichen Bann ziehen

So schreibt Rainer Maria Rilke:

Es treibt der Wind in Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird und
lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit,
und wehrt dem Wind und
wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit

So viel Brauchtum umgibt uns in dieser Zeit, über dessen Ursprünge wir uns kaum Gedanken machen.
Versuchen wir es heute einmal gemeinsam:

DIE ADVENTSGESCHICHTE

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen.
Die erste Kerze seufzte: Ich heiße Frieden, mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden! Ihr Licht wurde immer kleiner und erlosch.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Ein Luftzug brachte die Kerze zum Erlöschen.

Traurig und leise meldete sich die dritte Kerze: Ich heiße Liebe, aber ich habe keine Kraft mehr. Die Menschen sehen nur noch sich selber und nicht die anderen, die sie lieben sollen.
Mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht erloschen.

Da kam ein Kind ins Zimmer herein und fing fast zu weinen an: Ihr sollt doch brennen und nicht aus sein! Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort: Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung!

Da nahm das Kind diese Kerze und zündete mit ihrer Flamme auch die anderen Kerzen wieder an.

Nun: wo kommt dieser Brauch, mit dem Beginn der Adventszeit einen Adventskranz aufzustellen, her?
Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser populär. Zurück geht er auf Pastor Johann Heinrich Wiechern, der als evangelischer Theologe 1860 das RAUE HAUS gegründet hatte, ein Heim für schwer erziehbare junge Menschen, die hier Selbstverantwortung lernen und üben sollten. Für die Adventsandachten ließ H. Wiechern einen großen Holzreifen aufhängen, auf den 28 Kerzen aufgesteckt waren, später wurde der Reifen mit Tannengrün umwunden und seine Mitarbeiter und Schüler verbreiteten diesen Brauch in ganz Deutschland.
Allerdings gibt es auch Wurzeln, die ins Mittelalter reichen. Dort verstand man diese Zeit als Fastenzeit: Sinn, Geist und Herz sollten gereinigt werden. Still soll es werden.

So feiern wir in Deutschland Weihnachten meist mit Adventskranz, Tannenbaum und Krippe.

Schauen wir einmal in unser Nachbarland Frankreich. Dort hat sich der Tannenbaum erst von Deutschland kommend über das Elsass in Frankreich ausgebreitet. In Frankreich ist nur der 25.12. ein Feiertag und am 26.12. wieder gearbeitet. Und wie könnte es anders sein? In Frankreich wird, so gut es geht, am 1. Weihnachtsfeiertag sehr gut gegessen. Auch dort gibt es traditionelle „Weihnachtsgerichte“ oder „Weihnachtsmenüs“: Meeresfrüchte Gänseleber und Schnecken, gefolgt von Wild, aber besonders der gefüllten Gans, den Übergang zur Nachspeise bildet Käse, einer von den 365 Sorten, wie man sagt. Und dann der krönende Abschluss: la buche Noel, der Holzklotz. Ein Kuchen, von dem es übrigens 12 verschiedene Sorten gibt, der an den Brauch erinnert, dass in der Weihnachtsnacht ein Holzklotz in den Kamin gelegt wurde, der die Familie vor Tod und Teufel schützen sollte. Begleitet wird diese „Schlemmerei“ von gutem französischen Wein und edlem Champagner. Die Franzosen sagen selbst, dass sie an Weihnachten tief in die Tasche greifen.

Und Großbritannien und die USA?

Eine ganz besondere Tradition hat sich dort im Schreiben der Christmas- Cards entwickelt. Wenn die Karten ihre Empfänger erreicht haben, werden an Schüren aufgehängt und so sind sie Weihnachtszeit präsent. Die großen deutschen Weihnachtsmärkte sind ebenso in den angelsächsischen Raum „ausgewandert“ und haben viele kleine Märkte entstehen lassen. Aber einiges ist ja auch „zurück gewandert, wie der Mistelzweig und der „welcome“ Kranz an den Haustüren; zum weihnachtlichen Gänsebraten hat sich das traditionelle turkey (Truthahn)-Essen gesellt und der vorzügliche, sehr süße „christmas pudding“. Und Engländer sagen nachdrücklich: all this has to be!

Einen Bezug zu dieser Zeit stellt auch Friedrich II her: Alle kennen den berühmten Satz, den Friedrich II gesagt haben soll, nämlich, dass jeder nach seiner Facon selig werden solle.
Aber der Kontext, den Friedrich II herstellt, heißt:
„Von der grandeur mystique des Weihnachtsmannes lerne das gemeine Volk die simple lection: Der Sinn des Lebens besteht einzig darin, dasz jedermann seine verdammte Pflicht tue. Es soll jeder nach seiner Facon selig werden, aber nur Förderung der Glorie des Ganzen. Der Weihnachtsmann verteilt seine Gaben, aber wir müssen uns dieser durch strenge Pflichterfüllung zuvorderst als würdig erweisen.

Mit den Worten aus dem Knecht Rupprecht-Gedicht, „…. Denn auf Erden soll es wieder Weihnachten werden…“ wünschen ich Ihnen
Frohe und Gesegnete Weihnachten and Merry Christmas et Bon Joel
und viel Erfolg, Glück und Zufriedenheit im Neuen Jahr.
B.Booz

08.12.08
 
Quick Lerncheck Deutsch   
 
Der erste newsletter in Deutsch und der erste newsletter in Sozialkunde sind aufeinander bezogen.
Die Grundlage der beiden Fächer bildet sehr viel Text und
mit Texten arbeiten
heißt auch der Untertitel des Deutschbuches. Dennoch vergessen wir nicht, dass beide Fächer im multimedialen Kontext stehen und somit die Sendungen zu den Lektionen einen wichtigen Hintergrund bilden.
Nehmen Sie das Deutschbuch zur Hand und blättern darin bitte bis zum Ende, dann entdecken Sie einen roten Faden:
Sie werden durch die Lektionen zum Schreiben einer Textanalyse, bzw. einer Erörterung geführt. Unterstützung finden Sie in den Begleitsendungen und in der CD ROM Aufsatzlehre, die ich Ihnen sehr empfehle. Dort können Sie sich immer wieder selbst testen und vergewissern.
Diese Textarbeit bildet die Grundlage auch für die Textarbeit im Fach Sozialkunde, dazu mehr im newsletter Sozialkunde.
Die ersten vier Lektionen in Deutsch dienen der Vergewisserung der mündlichen Sprachkompetenz und frischen auf oder ergänzen Formalien.
Ein kleiner Exkurs und eine Zusammenfassung der Thematik im Folgenden:

Reden, Schreiben, Präsentieren
Wir beschäftigen uns mit der Sprache, die vor allem ein System zur Reflexion über sie selbst zu sein scheint:
Wie reden wir, wie hören wir aktiv zu um zu antworten, wie diskutieren wir, wie schreiben wir – immer dabei im Hintergrund bedenkend, dass das gesprochene und natürlich auch das geschriebene Wort Wirkungscharakter hat

Platon lässt Sokrates Phaidros in der gleichnamigen Abhandlung fragen: Weißt du nun, wie du ganz dem Gotte wohlgefällig wirst, wenn du das Reden ausübst oder darüber sprichst?
Phaidros antwortet: Ich nicht. Und du wohl. Und Sokrates erzählt eine Sage aus dem alten Ägypten über den Erfinder der Buchstaben, der diese dem ägyptischen König brachte mit den Worten: die Buchstaben würden die Ägypter weiser machen und ihr Gedächtnis erhöhen. Dem erwiderte der ägyptische König Thamus, wer also glaubt, seine Kunst in Buchstaben zu hinterlassen, und wer sie wieder aufnimmt, als ob etwas Klares und Festes aus Buchstaben zu gewinnen sei, der strotzt von Einfalt.

Klare Worte, so glaube ich, die uns deutlich machen, wie wichtig es sein kann, sich genau mit Sprache zu befassen. Kommen wir z.B. mit einer angeborenen Universalgrammatik auf die
Welt oder müssen wir vielmehr lernen die Welt in unserer Sprache zu denken? Können wir uns auf unsere Sprache verlassen?

Was ist nun für die Rede zu beachten?

Wie verhalten sich Redner/in? Wie bereitet man sich vor? Wie strukturiert man den Vortrag?
Wie unterstützt man den Vortrag?
Für die Vorbereitung:
Was alles assoziieren Sie zum Thema?

Struktur und Rhema der Rede:

Thema der Rede
Zielgruppe
rhetorische Figuren und Sprache
Mediennutzung

Formen der Rede

Vorbereitung
Wirkung
Gliederung Gestik-Mimik
Soviel zu einem ersten Einstieg im nächsten newsletter dann Gedanken zu den Themen der nächsten Lektionen.
Viel Erfolg und viel Mut bei dem Eintauchen in die Aspekte des Faches Deutsch.
B.Booz
08.12.08
 
Quick-Lerncheck Mathematik   
 
Liebe Kollegiatin, lieber Kollegiat,
zur Zeit beschäftigen Sie sich mit quadratischen Funktionen und Gleichungen. In Ihrem Begleitmterial "Algebra-Kurzausgabe" sind dies die Lektionen 4 bis 6. Das Thema ist sicher nicht ganz neu für Sie, da insbesondere quadratische Gleichungen in der Schule im 9. Schuljahr ausführlich behandelt werden. Allerdings weicht die Reihenfolge der Themen im Schulunterricht von der Reihenfolge im Telekolleg ab. In der Schule werden häufig zuerst die quadratischen Gleichungen behandelt und dann die quadratischen Funktionen. Die Bestimmung der Nullstellen quadratischer Funktionen führt dann wieder auf Gleichungen zurück. Im Telekolleg wurde der Funktionsbegriff als durchgehend tragender Leitbegriff gewählt. So ist es nur konsequent, wenn auch hier die quadratischen Funktionen vor den quadratischen Gleichungen behandelt werden.

Bei der Bearbeitung der drei Lektionen 4, 5 und 6 müssen Sie sich aber nicht an diesen Takt halten. Das Wichtigste für Sie als Grundlage für Ihre künftige Arbeit im Telekolleg Mathematik ist das Lösen quadratischer Gleichungen (Lektion 6). Deshalb sollte hier der Schwerpunkt Ihrer Wiederholungsarbeit liegen. Wenn Sie sich allerdings so gut wie noch nie mit quadratischen Gleichungen beschäftigt haben, müssen Sie die Lektionen 4 bis 6 systematisch durcharbeiten.

Hinweise zu Lektion 4:
Was gehört in Lektion 4 zum unverzichtbaren Grundwissen?
Sie sollten wissen, dass es zwei Möglichkeiten gibt, eine quadratische Funktion durch eine Gleichung zu beschreiben:
die allgemeine Form y=ax^2+bx+c
und die Scheitelpunktform y=(x-xs)^2+ys.
Sie sollten ferner eine Vorstellung davon haben, wie die Graphen der quadratischen Funktionen (die Parabeln) aussehen.

In den Abschnitten 4.1 bis 4.3 wird der Zusammenhang zwischen Gleichung und zugehöriger Parabel (Form und Lage) schrittweise entwickelt. Diese Abschnitte sollten Sie durchlesen. Vertiefen brauchen Sie das nicht.

In Abschnitt 4.4 wird gezeigt, wie man eine Funktionsgleichung, die in allgemeiner Form vorliegt, in die Scheitelpunktform umformt (Seite 49). Da möglicherweise solche Umformungen in Prüfungen gefordert werden, sollten Sie sich mit den "Aufgaben zu 4.4" auf Seite 50 beschäftigen.
Aus dem Abschnitt 4.5 sollten Sie sich vor allem merken, wie der Faktor a bei
y=ax^2 die Form der Normalparabel verändert (Seite 51, grau unterlegter Teil).

Hinweise zu Lektion 5:
Merken Sie sich bitte: Mit "Bestimmen der Nullstelle einer quadratischen Funktion" (Lektion 5) und "Lösen der entsprechenden quadratischen Gleichung" (Lektion 6) ist dasselbe gemeint.

Die Lektion 5 bietet einen unüblichen Zugang zu den Lösungsformeln für quadratische Gleichungen, nämlich über die Nullstellen von quadratischen Funktionen. Wenn Sie die Lösungsformeln für quadratische Gleichungen, wie sie in Lektion 6 stehen, beherrschen und anwenden können, müssen Sie sich mit Lektion 5 überhaupt nicht beschäftigen.
Wenn Sie aber die Lösungsformeln nicht nur anwenden wollen, sondern sich darüber hinaus dafür interessieren, wie man zu diesen Lösungsformeln kommt, dann sind Sie in Lektion 5 gut aufgehoben. Die dort hergeleiteten und bewiesenen Formeln zur Bestimmung der Nullstellen quadratischer Funktionen stimmen nämlich mit den Lösungsformeln für quadratische Gleichungen überein.

Hinweise zu Lektion 6:
Für das Lösen einer quadratischen Gleichung gibt es zwei verschiedene Formeln, von denen man aber nur eine benötigt. Man muss sich entscheiden, ob man immer mit der einen oder mit der anderen arbeiten will. Um die erste Formel anzuwenden, muss man die quadratische Gleichung auf die Form
x^2+px+q=0 bringen. Die passende Lösungsformel steht auf Seite 67 in der Mitte, grau unterlegt. Will man die zweite Formel anwenden, so muss man die quadratische Gleichung auf die Form
ax^2+bx+c=0 bringen. Die hierzu passende Lösungsformel finden Sie auf Seite 70 in der Mitte, rot unterlegt. Sie sollten sich entscheiden, welche der beiden Formeln Sie in Zukunft regelmäßig benutzen wollen und nur diese einüben. Am besten nehmen Sie die Formel, die Ihnen von der Schule her geläufig ist.

Beachten Sie aber, dass nicht jede quadratische Gleichung die Form
x^2+px+q=0 oder die Form ax^2+bx+c=0 hat. Viele dieser Gleichungen müssen Sie erst durch algebraische Umformungen auf eine der genannten Formen bringen, ehe Sie die entsprechende Lösungsformel anwenden können.

ACHTUNG! Die Strategie zum Lösen einer QUADRATISCHEN Gleichung wird häufig verwechselt mit der Strategie zum Lösen einer LINEAREN Gleichung. Man sollte sich folgenden Unterschied zwischen linearen und quadratischen Gleichungen merken:
Bei linearen Gleichungen wird "sortiert", d.h. alle Glieder mit x auf die eine Seite der Gleichung, alle Konstanten auf die andere Seite.
Beispiel:
8x – 6 = 9 + 3x
8x – 3x = 9 + 6
5x = 15
Bei quadratischen Gleichungen werden alle Glieder (d.h. die mit x^2, mit x und die Konstanten) auf die linke Seite gebracht, so dass auf der rechten Seite 0 steht.
Beispiel:
8x^2 – 6 = 9 + 3x
8x^2 – 3x – 15 = 0.

Zum Bearbeiten der Lektion 6 empfehle ich Ihnen, zunächst die Aufgaben zu 6.1 (Seite 69) Nr.1 und 2 und die Aufgaben zu 6.2 (Seite 72) Nr.1 zu lösen und dabei zu überprüfen, ob Sie das Anwenden der Lösungsformel noch beherrschen. Wenn ja, können Sie mit sich zufrieden sein. Wenn nein, sollten Sie sich das Beispiel auf Seite 67 unterhalb des grauen Kastens und/oder das Beispiel auf Seite 69 unterhalb des eingerahmten Kastens ansehen.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich an Vieles erinnern, was Sie einmal beherrscht haben, und dass das Auffrischen leicht fällt und Spaß macht.

Ferdinand Weber
08.12.08
 
Quick Lerncheck Sozialkunde   
 
Der erste newsletter in Sozialkunde und der erste newsletter in Deutsch sind aufeinander bezogen.
Die Grundlage der beiden Fächer bildet sehr viel Text und
mit Texten arbeiten
so lautet zwar der Untertitel des Deutschbuches, ist aber auch das Fach Sozialkunde zu beziehen. Alles, was Sie in Deutsch zu dem Umgang mit Texten lernen, können und müssen Sie auch auf z.B. die Arbeitsbögen anwenden.
Dies möchte ich Ihnen im folgenden am ersten Arbeitsbogen zeigen:

Bearbeitung von Arbeitsbögen in Sozialkunde

Die Arbeitsbögen folgen alle einer gleichen Struktur:

Die erste Frage ist dem Text vorangestellt und bezieht sich direkt und ausdrücklich auf den Text.

Die folgenden Fragen gehen vom Text aus, fordern aber Aussagen und Erläuterungen, die über den Text hinausgehen, die sich auf den Gesamtzusammenhang der angesprochenen Thematik beziehen.

Beispiel: Arbeitsbogen 1 -3

Zunächst möchte ich Sie auf verschiedene Aufgabentypen hinweisen, die Arbeitsauftrag im Hinblick auf den Umfang der Antwort spezifizieren:

Folgende Aufgabentypen unterscheidet man:

WISSEN:
Nennen Sie...
Zählen Sie auf...
Es geht um Fakten und Begriffe.

VERSTEHEN:
Erklären Sie....
Erläutern Sie....
Es geht um Zusammenhänge, Bezüge historische Ereignisse werden gedanklich verbunden.

ANWENDEN:
Vergleichen Sie...
Unterscheiden Sie...
Es geht um Gegenüberstellungen. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden erkannt.

BEURTEILEN:
Nehmen Sie Stellung...
Beurteilen Sie...
Es geht um Bewertungen, Sachurteile. Nicht positiv, negativ unterscheidend, sondern warum z.B. wird etwas so dargestellt.

Für den genannten Arbeitsbogen bedeutet dies:

1. Erklären Sie, welchen Problem…

Aus dem Text muss den Zusammenhang hergestellt werden: der Bundestag lasse sich entmachten durch…., es gäbe kaum noch Initiativen aus der Mitte des Parlaments

2. Erläutern Sie, welche Aufgaben…

Hier sind die Aufgaben, die das Parlament hat, kurz darzustellen:
z.B. Gesetzgebungskompetenz, Kontrollfunktion, Regierungsbestelltung..

3. Nehmen Sie Stellung zu Vorteilen…

Zum Schluss muss argumentativ begründet werden, welchen Einfluss die verschiedenen Verbände auf die Parlamentarier haben.
B.Booz
04.12.08
 
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